Von Pferden und Menschen: Lieben sie uns auch?

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Wir lieben Pferde! Dies ist ein Wissenschaftsblog für Menschen, die Pferde lieben (Science for horse lovers). Aber "lieben" sie, die Pferde, uns auch? Können sie das, sind sie zu etwas wie "Liebe" überhaupt fähig?


Wir, und da schließe ich mich ausdrücklich mit ein, lieben unsere Pferde, unsere vierbeinigen Freunde und Gefährten. Und natürlich, haben wir das Bedürfnins, zurückgeliebt zu werden. Doch was bedeutet diese Sehnsucht für das Objekt unserer Zuneigung, die Pferde? In diesem Blog werde ich die Frage erörten, was eigentlich die Wissenschaft dazu sagt, wie Pferde uns wahrnehmen und welches Bild sie möglicherweise von uns haben. Dazu gehört auch die Frage, ob sich ihre Fähigkeit, als Herdentiere starke Bindungen untereinander einzugehen, auf den Menschen übertragen lässt. Sobald wir jedoch die Frage diskutieren, wie Pferde uns wahrnehmen und was unsere Zuneigung zu ihnen für sie bedeutet, dann kommt man nicht umhin auch auf die Gefahr des sog. Anthropomorphismus, d. h. der Übertragung menschlicher Eigenschaften und Fähigkeiten auf das Pferd, einzugehen.


Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Diskussion, ob Pferde uns "lieben" können, ist die Frage danach, wie sie uns wahrnehmen. Natürlich machen viele Pferdebesitzer oder -pfleger die Erfahrung, dass Pferde besonders auf sie als Person reagieren. Wir sollten dabei allerdings nicht unterschätzen, dass wir Menschen zumeist auch die einzige Quelle von Ressourcen in einer Umwelt sind, die vom Menschen vollständig kontrolliert wird, während sie für das Pferd mehr oder weniger unkontrollierbar ist. Wir sind also in vielen Fällen zumindest in der Rolle eines Futterspenders unterwegs. Darüber hinaus können wir aber auch eine Quelle für Spiel & Spaß sein (wenn wir es richtig machen) oder auch einen Garant für Sicherheit darstellen. Eine Perspektive, die wohl die meisten von uns der Rolle eines Futterspenders vorziehen würden.


Die gute Nachricht ist, dass Pferde anscheinend tatsächlich ein Konzept von einer menschlichen “Person” ausbilden können, das spezifisch und modalitätsübergreifend ist (Sankey et al. 2011; Lansade et al. 2020). Modalitätsübergreifend bedeutet, dass sie ein komplexes Bild von einem Menschen über alle Sinne hinweg aufbauen können. Sie wissen, wie wir aussehen, wie wir riechen, kennen den Klang unserer Stimmen, erkennen unsere Bewegungen und dies gilt darüber hinaus noch für viele andere individuelle Aspekte. Sankey et al. konnten zeigen, dass Pferde auf einen verbalen Befehl einer vertrauten Person anders reagieren, als wenn der Test mit der Stimme einer unbekannten Person durchgeführt wurde.


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Darüber hinaus scheinen Pferde auch Erwartungen an das Verhalten eines vertrauten Menschen in einer bekannten Situation auszubilden. Nun, auf den ersten Blick ist dieses Ergebnis vielleicht nicht überraschend, besonders weil wir diese Reaktion von Pferden auf uns wahrscheinlich kennen. Die Wahrheit ist jedoch, dass dieses Ergebnis ziemlich außergewöhnlich ist, weil es nämlich darauf hindeutet, dass Pferde in der Lage sind, die Reaktion eines menschlichen Individuums vorherzusehen! Diese erstaunliche Fähigkeit wird auch durch weitere Befunde über die Intelligenz von Pferden bestätigt, z. B. durch die Tatsache, dass Pferde versuchen, intentional mit uns zu kommunizieren. Intentional bedeutet mit dem Ziel, uns zu Handlungen zu motivieren. Das kann z.B. sein, uns den leeren Futtereimer vor die Füsse zu werfen (wir wissen dann schon, was von uns verlangt wird    ). Dieses Phänomen wird als «heterospezifische referentielle Kommunikation» bezeichnet (Malavasi & Huber, 2016), d.h., Pferde kommunizieren mit Zeichen/Verhalten mit der Absicht, eine bestimmte Handlung unsererseits hervorzurufen. Diese Erkenntnisse sind insofern beinahe umwerfend, als sie darauf hindeuten, dass Pferde eine Art "Theory of Mind" in Bezug auf uns Menschen haben. Das Phänomen der Theory of Mind beschreibt beim Menschen unsere Fähigkeit, anderen Personen mentale Zustände zuzuschreiben sowie die Tatsache, dass wir diese Informationen nutzen können, um die Handlungen dieser anderen Personen zu erklären und vorherzuberechnen. Auch über eine möglicherweise eher rudimentäre Form der Theory of Mind zu verfügen, ist nicht nur ein Zeichen hoher Intelligenz, sondern vor allem ein Zeichen hoher sozialer Intelligenz!


Natürlich sind Pferde hochsoziale Tiere und die Herde oder Gruppe bedeutet alles für sie (für einen Überblick siehe Konstanze Krüger & Isabell Marr 2022, Kapitel1). Sie können vertraute Pferde sowohl visuell als auch am Klang ihrer Stimmen und an ihrem Geruch erkennen, so dass es sehr wahrscheinlich ist, dass sie auch ein Konzept für einen für sie bedeutsamen Menschen entwickeln. Darüber hinaus können Pferde lebenslange "Freundschaften" eingehen (Wolter et al. 2018). In der Wissenschaft ist das Wort "Freundschaft" in der Regel für den Menschen reserviert und stattdessen wird das Wort "Bindung" im Zusammenhang mit Tieren verwendet. Ziel dieser Begriffsdefinition ist es, Anthropomorphismus zu vermeiden. Diese engeren Bindungen sind in der Regel auf zwei oder drei Pferde beschränkt und können mit direkten Vorteilen wie z.B. den Zugang zu Ressourcen wie Nahrung und Wasser verbunden sein. Darüber hinaus üben Individuen mit einer starken Bindung auch andere Aktivitäten wie z.B. gegenseitiges Putzen, das sog. «Grooming» aus. Grooming senkt die Herzfrequenz und ist somit offensichtlich eine sehr entspannende Tätigkeit (Feh & DeMazieres, 1993). Angesichts der Tatsache, dass Pferde so enge Bindungen eingehen, kommt der Tatsache, dass viele Pferde häufig in ihrem Leben den Stall und damit die Gruppe wechseln müssen, eine besondere Bedeutung zu.


Aber wie sieht es mit der Beziehung zum Menschen aus? Unter Wissenschaftlern gibt es eigentlich keinen Zweifel daran, dass Pferde vertraute Personen erkennen, aber wie genau sie uns sehen, welche Vorstellung sie von uns haben, ist in der Tat eine Forschungsfrage, die nicht allzu leicht zu untersuchen ist. Eines ist jedenfalls offensichtlich: Sie sind hervorragende Kommunikatoren! Es gibt fundierte wissenschaftliche Belege dafür, dass Pferde menschliche Gefühlsausdrücke in unserer Mimik lesen und interpretieren können und entsprechend reagieren (lesen Sie meinen Blog: Mehr als nur ein Lächeln" - Pferde unterscheiden zwischen glücklichen und wütenden Gesichtern von Menschen und verhalten sich entsprechend.). Dies ist an sich schon eine erstaunliche Erkenntnis, denn es bedeutet, dass Pferde sehr wohl in der Lage sind, die "emotionale Sprache" einer anderen Spezies zu verstehen. Und selbst wenn man bedenkt, dass der Mensch eine sehr relevante Spezies für Pferde ist, die in menschlicher Obhut leben, so finde ich diese Befunde immer noch höchst beeindruckend!


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Kennen Pferde uns also als individuelle Persönlichkeiten? Die vorliegenden wissenschaftlichen Belege unterstützen die Annahme, dass sie dies tun. Pferde erkennen die Stimme ihrer Besitzer, selbst wenn sie vom Tonband abgespielt wird (Proops & McComb, 2012). Außerdem erkennen Pferde nicht nur menschliche Emotionen auf Bildern, sondern auch ihre Besitzer auf Fotos (!) und das sogar nach einem halben Jahr Abwesenheit (Lansade et al. 2020). Da Pferde bekanntermaßen über ein sehr gutes Langzeitgedächtnis verfügen, gehen Forscher davon aus, dass sich Pferde weitaus länger als sechs Monate an für sie wichtige Menschen und andere Individuen erinnern können.


Pferde sind in der Lage, starke Bindungen mit anderen Pferden einzugehen. Ich persönlich glaube, dass dies etwas ist, was einer Spezies inne wohnt oder nicht (z. B. sind Tiger oder sogar die süssen Koalas sehr territoriale, nicht-soziale Spezies, die sich nur für kurze Zeit zur Fortpflanzung oder zur Pflege ihrer Jungen zusammenschließen). Alle wissenschaftlichen Belege sprechen dafür, dass Pferde Menschen und insbesondere "ihre" Menschen als wichtige Individuen wahrnehmen. Pferde bevorzugen z. B. die Nähe von Menschen, die sie kennen (Lesimple et al. 2012). Manche Pferde zeigen offensichtlich gegenüber Menschen das gleiche Bindungsverhalten wie gegenüber Pferden, zu denen sie eine besondere Beziehung haben. Obwohl die Annahme, dass Pferde auch eine emotionale Bindung zu für sie bedeutsamen Menschen eingehen können wissenschaftlich nicht direkt belegt ist, scheint ihr Verhalten diese Hypothese zu unterstützen.


Unsere Hauspferde haben gelernt, mit uns zu interagieren und sie haben gelernt (sie mussten es), unsere Absichten zu verstehen. Ein "gutes" Pferd ist nur allzu oft ein gehorsames und gefügiges Pferd. In "unserer" Welt, in der sie leben, gibt es normalerweise nicht viel Raum, um ihren Willen zu äußern, manchmal haben sie nicht einmal die Möglichkeit, ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Und doch zeigen sie eine bemerkenswerte Bereitschaft, mit uns zu kommunizieren und sich der Situation anzupassen. Genau diese erstaunliche Anpassungsfähigkeit an unsere, an menschlichen Bedürfnisse führt zu einem der unheilvollsten Fallstricke in unserer Beziehung zu Pferden, nämlich dem Anthropomorphismus. Sie machen es uns leicht, sie als "kleine Menschen" misszuverstehen (auch wenn die meisten von ihnen keineswegs "klein" sind). Ich schätze, viele von uns haben Dinge gehört wie z.B. "Jetzt testet er dich!", "Das darf er mit Dir nicht machen...", "Zeig ihm, wer der Boss ist...". Diese Annahmen, die einem Pferd negative Absichten gegenüber dem Menschen im Zusammenhang mit unerwünschtem Verhalten unterstellen, sind so falsch wie es nur geht! Es liegt einfach nicht in der Natur der Pferde, die Struktur ihres Gehirns ermöglicht Ihnen ein solches absichtlich «bösartig-berechnendes» Verhalten nicht. Ja, Pferde zeigen zielgerichtetes Verhalten ("gib mir den Eimer"    ), aber dieses Verhalten zielt immer auf die direkte Erfüllung ihrer Bedürfnisse ab. Darüber hinaus löst diese Art der Fehlinterpretation des Pferdeverhaltens das Problem nicht, ganz im Gegenteil, sie hindert den beteiligten oder betroffenen Menschen eher daran herauszufinden, was der wahre Grund für das unerwünschte Verhalten ist. Ein Pferd, das nicht vorwärts gehen will, hat vielleicht Schmerzen oder ein Angstproblem. Um das Verhalten aufzulösen, wäre es von äußerster Wichtigkeit herauszufinden, was der wahre Grund für das unerwünschte Verhalten ist. Erschwerend kommt hinzu, dass eine solche Interpretation, die dem Pferd in Bezug auf uns selbst negative Absichten zuschreibt, beim Menschen nur zu negativen Emotionen wie Frustration oder Aggression führt. Dies kann dann zu einem Teufelskreis negativer Emotionen führen, einfach weil Pferde so gut darin sind, menschliche Gefühle zu lesen. Trotz aller Bewunderung für die Klugheit der Pferde und ihre hohe soziale Intelligenz, wenn wir wirklich eine echte Bindung zu Ihnen aufbauen wollen, müssen wir Pferde als das verstehen, was sie sind, eine unglaublich kluge, gesellige und wunderschöne Spezies, aber sie sind keine Menschen!

Dennoch, wenn wir uns das Gehirn der Pferde ansehen, finden wir auch bemerkenswerte Ähnlichkeiten in einer Hirnregion, die als limbisches System bezeichnet wird (dies gilt eigentlich mehr oder weniger für alle Säugetiere). Das limbische System ist eine Gruppe von Kernen (unterscheidbare neuronale Strukturen im zentralen Nervensystem), die sowohl untereinander als auch mit fast allen anderen Teilen des Gehirns kommunizieren. Nach allem, was man weiß, ist das limbische System an der Regulierung von Emotionen beteiligt. Negative Emotionen wie Angst und Aggression werden hier zum Teil verarbeitet, aber z.B. auch die Aufzucht des Nachwuchses sowie soziale Bindungen. Mehr noch, eine der stärksten prosozialen positiven Emotionen, das Spiel, wird ebenfalls im limbischen System verarbeitet. Soziales Spiel ist etwas, das viele Arten gemeinsam haben, selbst so unwahrscheinliche Paarungen wie Eisbären und Schlittenhunde (ich nehme an, der Bär war nicht hungrig). Solche Begegnungen kommen in der Tat recht häufig vor, obwohl Schlittenhunde auch regelmäßig von Eisbären gefressen werden.). Soziales Spiel ist die grundlegende positive Emotion jenseits der Bindung. Es ist etwas, das wir, die menschlichen Primaten, auch mit Pferden teilen können. Somit sind Menschen und Pferde vielleicht ein weiteres unwahrscheinliches Paar, aber sie haben beide die Fähigkeit zum sozialen Spiel und haben Spaß daran!


“Freiheits (Liberty)-Training" ist sehr populär geworden, obwohl ich persönlich das Wort "Training" in diesem Zusammenhang fast als Gegensatz sehen würde. Viele dieser Ansätze (ein gutes Beispiel dafür ist "Intrinzen") bauen dabei auf dem intrinsischen Drang zum Spiel auf. Und ist es nicht das, wovon wir alle träumen? Dass unsere Beziehung zu unseren Pferden, insbesondere wenn wir Reiten, spielerisch, leicht und frei sein sollte? Der Moment, in dem wir diese Leichtigkeit erreichen, ist fast immer mit einem Gefühl der tiefen Freude verbunden... so wie bei einem vollen Galopp am Strand oder über ein unberührtes Schneefeld, mit hingegebenen Zügel, wenn nur noch der Moment zählt! Und manchmal können wir dies als geteilte Freude unter uns spüren... die Lust am Rennen, das Glück zu “Fliegen”!


Lieben sie uns? Ich weiß es nicht. Was ich aus Wissenschaft, Beobachtung und Erfahrung weiß, ist, dass sie manchmal (manchmal auch öfter) unsere Gesellschaft suchen, dass sie zurück “knuddeln” können, wenn sie gestriegelt oder gekrault werden (nicht, dass das immer sooooo angenehm wäre    ), dass sie uns am Tor mit einem kleinen "Brummeln" begegnen und uns sanft ins Gesicht atmen können. Vielleicht folgen sie uns ohne Führungsstrick (und nicht nur, wenn wir auf dem Weg ins grüne Grass sind) oder geben uns einen vorsichtigen kleinen Schubs mit den Nüstern und schnauben freundlich, wenn wir näher kommen. Manchmal stehen sie auch einfach nur neben uns und dann schauen wir beide gemeinsam in die gleiche Richtung…


Ich glaube, dass eine Bindung zwischen mir und meinen Pferden besteht, nennen Sie es, wie Sie wollen. Meine Liebe zu ihnen schließt den Respekt für ihre Natur und die Demut für ihr freundliches, ja manchmal schon fürsorgliches Verhalten mir gegenüber ein. Das Vertrauen, das sie mir entgegenbringen, erfüllt mich sowohl mit einem Gefühl der Fürsorge und als auch der Verantwortung. Der nicht-Wissenschaftler Teil von mir würde so weit gehen zu behaupten, dass sie mir Zuneigung entgegen bringen und dass wir Momente der Heiterkeit, der Freude und des Glücks teilen können. Und manchmal, wenn einer von ihnen mir zur Begrüßung den Kopf auf die Schulter oder in den Schoss legt, erfüllt mich ein Gefühl der Ehrfurcht und des Staunens vor der Sanftheit, mit der mir dieses wunderschöne, grosse, starke, ja beinahe gigantische Tier (aus der Perspektive eines Rollstuhls) begegnet! Und dann genieße ich demütig und still diesen Moment der Verbundenheit und des Friedens   


Photo by Heidi Torgersen

Literaturhinweise in alphabetischer Reihenfolge:


Feh, C & de Maizeres, J. (1993) Grooming at a preferred site reduces heart rate in horses. Anim. Behav., 46(6), 1191-1194.


Konstanze Krüger & Isabell Marr 2022. Forschung trifft Pferd. Kosmos Verlag, Stuttgart. Kapitel 1: Pferde sind sozial.


Lansade L, Colson V, Parias C, Reigner F, Bertin A, Calandreau L. Human Face Recognition in Horses: Data in Favor of a Holistic Process. Front Psychol. 2020 Sep 15;11:575808. doi: 10.3389/fpsyg.2020.575808. eCollection 2020.PMID: 33041946 Free PMC article.


Lesimple C, Sankey C, Richard MA, Hausberger M. Do horses expect humans to solve their problems? Front Psychol. 2012 Aug 24;3:306. doi: 10.3389/fpsyg.2012.00306. eCollection 2012.PMID: 22936923 Free PMC article.


Malavasi R, Huber L. Evidence of heterospecific referential communication from domestic horses (Equus caballus) to humans. Anim Cogn. 2016 Sep;19(5):899-909. doi: 10.1007/s10071-016-0987-0. Epub 2016 Apr 20.PMID: 27098164


Proops L, McComb K. Cross-modal individual recognition in domestic horses (Equus caballus) extends to familiar humans. Proc Biol Sci. 2012 Aug 22;279(1741):3131-8. doi: 10.1098/rspb.2012.0626. Epub 2012 May 16. PMID: 22593108 Free PMC article.


Sankey C, Henry S, Andre´ N, Richard-Yris M-A, Hausberger M (2011) Do Horses Have a Concept of Person? PLoS ONE 6(3): e18331. doi:10.1371/journal.pone.0018331


Wolter R, Stefanski V, Krueger K. Parameters for the Analysis of Social Bonds in Horses. Animals (Basel). 2018 Oct 27;8(11):191. doi: 10.3390/ani8110191.PMID: 30373257 Free PMC article.